PLYMOUTH BELVEDERE GTX HARDTOP  COUPÉ

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BAUJAHR: 1966
HUBRAUM: 7.2 ltr.
ZYLINDER: 90°-V8
VERDICHTUNG: 10,1:1
LEISTUNG:

264 kW

STEUERUNG: zentrale Nockenwelle, hydraulische Stößel
ZÜNDSYSTEM: 12V, kontaktlos
GEMISCHAUFBEREITUNG: 1x4 Fallstrom Vergaser
KRAFTSTOFF: Benzin, verbleit
ABGASSYSTEM: 2¼“Doppelrohr mit  Fächerkrümmer
GETRIEBE: 4-Gang, handgeschaltet
HINTERACHSE: 2,76:1 mit Differenzialsperre
BREMSSYSTEM: hydr.2-Kreis, 4x Trommel
LENKUNG: Kugel-Umlauf, manuell
FAHRWERK: vorne: Torsions-Federstäbe, Gasdruck-Dämpfer, Stabilisator 
hinten: asymmetrische Blattfedern mit Lagenverstärkung,       
luftunterstützte Öldruck-Dämpfer
RÄDER/BEREIFUNG:

14x5.5 / 215-70-14

V-MAX: 190 km / h
0-62 MPH: 6,0 sec
INTERIEUR: Kunstleder, schwarz
LACKIERUNG: malibu-yellow
NEUPREIS 1966: $ 3178

 

 

 

Gekauft in augenscheinlich annehmbarem Zustand wurde der GTX im Dez.91 per Transporter aus Schleswig-Holstein nach Wilhelmshaven transportiert. Nachdem die erste Euphorie über diesen guten Kauf abgeklungen war sollte dann doch dem Objekt der Begierde tiefer auf den Zahn gefühlt werden. Probefahrt bzw. Probelauf waren beim Kauf ja leider nicht möglich. Nach langer Quälerei polterte der V8 dann auch recht munter in viel zu hoher Leerlaufdrehzahl los. Und das auch noch viel zu laut. Mit halben Auspuff auch nicht verwunderlich. War aber keine Überraschung. Nach Montage einer Abgasanlage aus Standardteilen und einer Kontrolle der Bremsanlage konnte man mal an`s fahren denken. So kam es dann doch noch zu einer Überraschung: Die bestand aus dem völlig ausgeleierten Fahrwerk. So war entspanntes fahren natürlich nicht möglich. Also vorne gleich neue Buchsen aus Polyuhrethan und Gasdruck-Dämpfer montiert. Hinten sah es auch recht traurig aus: Die Blattfedern hingen sehr stark durch, also neu, die Dämpfer dann auch gleich. Später kamen dann noch Blattfederverstärkungen dazu. So lies es sich dann schon ertragen.

 

 

Am Blechkleid war eigentlich nie was zu mäkeln, der gute Zustand war ja mit ein Grund für den Kauf. Bis Ende 1999 wurde der Wagen ab und an mit Kurzzeit-Kennzeichen bewegt. Die dabei aufgetauchten Mängel wurden je nach Dringlichkeit früher oder später abgestellt.

 

 

Im Sommer 2000 war`s dann soweit: Die fast 10 Jahre lang wohlgehütete Lackierung Marke „Säureattentat“ sollte sich verabschieden. Auf Lackierer-Suche landete man schließlich bei den Jungs von ACS in Rastede. Deren Angebot war okay, also noch schnell `ne passende Farbe ausgesucht. Malibu-yellow von Chrysler war mehr als passend - es musste ein Kontrast zu den mattschwarzen  Stosstangen gefunden werden. Deren Chrom war nur mit hohen Kosten zu retten. Das war nicht mehr drin. Jetzt hieß es nur noch warten - und den Lackierer mit ständigen Besuchen „nerven“. Auch das hat aber mal ein Ende, und so erstrahlte der GTX nach einigen Wochen dann in neuem Glanz. Bei der Restmontage wurde dann noch ein Ölkühler installiert. 

 

Mitte Aug.2002 kam es dann wie es ja mal kommen musste: Die offizielle Zulassung und das Gutachten zur Erlangung des historischen Kennzeichens sollten folgen. Nach einer nervenzerfetzenden und äußerst kostspieligen Arbeitswoche, unter Zuhilfenahme des TÜV - Nord  in Wilhelmshaven und Oldenburg und des TÜV - Süd - West in Augsburg, stand dann noch die Konfrontation mit der Gebührenordnung der Stadt Wilhelmshaven bevor. Nachdem man auch dieser gerecht wurde, (€€€€) stand der ersten Fahrt unter dem H - Kennzeichen nur noch der leere Tank im Weg. Wenn`s nur das ........................... !!


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last update: 01.09.2002